• Mi
    27
    Okt
    2021
    Mo
    17
    Jan
    2022
    16:00 - 18:00 online:

    gFFZ – Gender- und Frauenforschungszentrum der hessischen Hochschulen an der Frankfurt UAS setzt digitale Ringvorlesungsreihe im Wintersemester 2021 fort:

    Digitalisierung und Gender: Geschlechterforschung in der Technikentwicklung berücksichtigen

    Nach einem gelungenen Auftakt im Sommersemester 2021 setzt das Zentrum für Frauen- und Geschlechterforschung der hessischen Hochschulen (gFFZ), räumlich angesiedelt an der Frankfurt University of Applied Sciences (Frankfurt UAS), die Online-Ringvorlesungsreihe „Gender und Digitalisierung“ auch im Wintersemester 2021/22 fort. Im Fokus stehen vergeschlechtlichte Perspektiven auf digital-technische Prozesse und Artefakte. Diese sind keinesfalls „neutral“, denn sie strukturieren gesellschaftliche Realitäten und Lebensverhältnisse, brechen Geschlechterstereotype auf oder verstärken sie, ermöglichen Chancen oder reproduzieren neue Ausschlüsse und Herrschaftsverhältnisse. Die Vorträge greifen diese Themen am Beispiel der Mensch-Computer-Interaktion, der Algorithmen und der allgemeinen Technikentwicklung kritisch auf und machen Vorschläge etwa für die gendergerechte Gestaltung von Lehre, mit dem Ziel, Technik vielseitiger, nutzungsfreundlicher, gesellschaftlich akzeptabler, nachhaltiger und demokratischer zu machen. Die Vorlesungen richten sich an alle Interessierten. Die Teilnahme ist kostenfrei. Eine Anmeldung ist erforderlich.

    Weitere Informationen zur Ringvorlesungsreihe finden sich hier.

    Programm: Online-Ringvorlesungsreihe „Gender und Digitalisierung“
    27. Oktober, 17. November, 13. Dezember 2021 und 17. Januar 2022, jeweils 16:00-18:00 Uhr
    Veranstaltungsformat: Online-Format, Anmeldung hier.

    27. Oktober 2021
    Wer macht sich die Welt, wie sie ihm gefällt? Gender in der Informatik
    Prof. Dr. Nicola Marsden, Hochschule Heilbronn

    17. November 2021
    Diskriminierung durch Algorithmen? Künstliche Intelligenz aus einer Geschlechterperspektive
    Nele Heise, Hamburg

    13. Dezember 2021
    Geschlechterforschung in der Technikentwicklung systematisch berücksichtigen
    Prof. Dr. Corinna Bath, Technische Universität Braunschweig

    17. Januar 2022
    Digital gendergerecht lehren. Wie Genderthemen in die digitale MINT-Lehre integriert werden können
    Dr. Sigrid Schmitz, Humboldt-Universität Berlin

    Alle Veranstaltungen finden von 16:00 bis 18:00 Uhr statt.

    Angemeldete Personen werden bei Änderungen des Programms rechtzeitig per E-Mail informiert.

    Zum gFFZ:
    Das gFFZ – das Gender- und Frauenforschungszentrum der hessischen Hochschulen – ist eine gemeinsame Einrichtung der Frankfurt University of Applied Sciences, der Technischen Hochschule Mittelhessen, der Hochschulen Darmstadt, Fulda und RheinMain sowie der Evangelischen Hochschule Darmstadt. Das gFFZ hat es sich als Ziel gesetzt, Forschungsvorhaben zur Frauen- und Genderforschung an hessischen Fachhochschulen zu unterstützen, ein Netzwerk der in der Frauen- und Genderforschung tätigen Lehrenden, Studierenden und Mitarbeitenden aufzubauen und zu pflegen sowie den wissenschaftlichen Nachwuchs im Bereich Frauen- und Genderforschung zu fördern. Zudem unterstützt das gFFZ die Hochschulen bei der Umsetzung von Gender Mainstreaming Prozessen und sorgt für eine enge Vernetzung der Frauen- und Genderforschung an den Hochschulen mit Institutionen der Frauen- und Genderforschung im deutschsprachigen Raum, mit anderen Institutionen und mit der beruflichen Praxis.

    Weitere Informationen zum gFFZ finden Sie hier.

  • Mi
    03
    Nov
    2021
    Do
    10
    Feb
    2022
    12:30 - 13:30online

    Das Margherita-von-Brentano-Zentrum lädt ein zu den Gender Lunch Talks im Wintersemester 2021-2022.
    In den Gender Lunch Talks werden aktuelle Forschungsprojekte und Neuerscheinungen im Bereich Geschlechterforschung an der Freien Universität Berlin präsentiert und zur Diskussion gestellt.

    Wie gewohnt gilt: Lunch »mitbringen« und mitdiskutieren!

    Weitere Informationen gibt es hier und hier.

    Donnerstag, 4.11.2021, 12:30-13:30 Uhr
    Prof. Dr. Katharina Bluhm
    (Osteuropa-Institut, Abteilung Soziologie): Gender and Power in Eastern Europe. Changing Concepts of Femininity and Masculinity in Power Relations (Buchpräsentation)

    Teilnahme unter: https://fu-berlin.webex.com/fu-berlin/j.php?MTID=m4cfc6f038ff6754bd37e3df00a866e20

    Meeting-Kennnummer: 2730 056 1549
    Passwort: y6ZcZMP3HK9

    Donnerstag, 18.11.2021, 12:30-13:30 Uhr
    Prof. Dr. Antonie Schmiz, Barbara Orth, M.A.
    (Institut für Geographische Wissenschaften, AG Globalisierung, Transformation, Gender): Plattformarbeit in Berlin aus feministisch geographischer Perspektive

    Teilnahme unter: https://fu-berlin.webex.com/fu-berlin/j.php?MTID=ma7df9ce10c64c6f3a457824ca4ee3dbd

    Meeting-Kennnummer: 2731 457 4639
    Passwort: G2EjMNPHu53

    Donnerstag, 27.1.2022, 12:30-13:30 Uhr
    Dr. Veronika Zablotsky
    (Institut für Philosophie), Dr. Moritz Ahlert (TU Berlin) und Dr. Asita Behzadi (Charité): Transforming Solidarities: Grundrisse eines Explorationsprojekts

    Teilnahme unter: https://fu-berlin.webex.com/fu-berlin/j.php?MTID=ma811ff9c260f9a53bbb411d1ea4a137c

    Meeting-Kennnummer: 2733 077 1446
    Passwort: jrQXAZJJ457

    Donnerstag, 10.2.2022, 12:30-13:30 Uhr
    Prof. Dr. Martin Lücke
    (Friedrich-Meinecke-Institut und MvBZ): Queere Zeitgeschichte(n) schreiben – Ansätze und Inhalte

    Teilnahme unter: https://fu-berlin.webex.com/fu-berlin/j.php?MTID=m75a98b8c5e9b8c67a8f8451d7823212c

    Meeting-Kennnummer: 2732 119 6553
    Passwort: FgH3h9mnD93

     

  • Do
    20
    Jan
    2022
    10:00 - 12:00online: Zoom

    Demokratischer Frauenbund – Landesverband Brandenburg e.V. lädt ein:

    Von Frau zu Frau mit Bild und Ton im Internet – ein öffentlicher Austausch zu wechselnden Themen im digitalen Raum
    Aktuelles Thema: „Unsere schöne neue digitale Arbeitswelt“

    Liebe Freund*innen, liebe Unterstützer*innen, liebe Projekt- und Netzwerkpartner*innen,
    wir möchten Sie herzlich dazu einladen, im Rahmen unserer Gesprächsreihe „Von Frau zu Frau mit Bild und Ton im Internet“ mit uns in den gemeinsamen Austausch zu treten. Wäh-rend der digitalen Veranstaltungen möchten wir Argumente austauschen, neue Perspektiven gewinnen und gemeinsam neue Impulse geben.
    Dabei wird es um vielfältige Inhalte gehen, die wir mit Ihnen und geladenen Gästen im mo-derierten Gespräch aufwerfen und diskutieren wollen, stets aus der weiblichen Perspektive.
    Los geht es am Donnerstag, den 20.01.2022 um 10:00 Uhr, mit dem Thema: „Unsere schöne neue digitale Arbeitswelt“. Als Gesprächspartnerinnen geladen sind Verena Letsch, Referentin des Frauenpolitischen Rats, Land Brandenburg e.V. (angefragt) und Antje Teuf-fert, Leiterin des Neuruppiner Mehrgenerationenhauses des Demokratischen Frauen-bunds, Landesverband Brandenburg e.V. Lina Raukamp moderiert das Gespräch.
    Um die Gesprächsreihe umzusetzen, wurden erfolgreich Projektmittel des Bundesministeri-ums für Ernährung und Landwirtschaft eingeworben. Der Title des gesamten Projekts lautet: „Kompetenznetzwerk Digitalisierung und ehrenamtliches Engagement – digitale Teilhabe von Frauen im ländlichen Brandenburg stärken“. Wir danken unseren Förderern.
    Über zahlreiche Anmeldungen würden wir uns sehr freuen. Anmeldungen werden per E-Mail unter info@dfb-brandenburg.de oder telefonisch unter 03381-794450 entgegengenommen. Alle weiteren Informationen finden Sie hier.

    Mit herzlichen Grüßen
    Regina Zube
    Landesgeschäftsführerin

     

     

  • Mo
    24
    Jan
    2022
    11:00 - 13:00online:

    MARVOW lädt gemeins mit dem Verein WWP EN in Deutschland und AÖF Österreich ein:

    Liebe Teilnehmer*innen,
    Gewalt gegen älteren Frauen* bleibt meist unsichtbar, unerkannt und unbedacht. Dabei ist diese Gewalt ein schwerwiegendes soziales Problem und das Ausmaß und die Häufigkeit dieser geschlechtspezifischen Gewalt ist enorm hoch und sie wird immer gravierender1.
    In Österreich wurden heute bereits 10 von 31 älteren Frauen über 60 Jahren ermordet. Auch in Deutschland steigen die Femizide an älteren Frauen. Ihr Gewaltrisiko ist oft höher, weil sie alt sind, weiblich, häufig von jahrelanger Partnergewalt betroffen, lebenslang mit verschiedenen Formen von Diskriminierung konfrontiert, spezifischen und vielschichtigen Nachteilen ausgesetzt und oft sozial/wirtschaftlich sehr abhängig sind – besonders wenn sie bereits pflegebedürftig sind. Gewaltausübende werden jedoch aus vielen Gründen kaum zur Verantwortung gezogen. Daher widmet sich „MARVOW“2 verstärkt diesem Problem, durch den Ansatz der multi-institutionellen Zusammenarbeit und auch mit dem Fokus: Umgang mit Tätern/Täter*innen bei häuslicher Gewalt.
    Eingeladen sind alle politischen Entscheidungsträger*innen aus Deutschland und Österreich, Vertreter*innen von Behörden, wie Polizei Justiz, aus der Verwaltungsebene, als auch von Altenpflegediensten, Tageszentren, Mobilen Pflegedienste, Rettungsdienste, Management, Sozialarbeiter*innen, Pfleger*innen und Mediziner*innen aus den Gesundheitsorganisationen, Leiter*innen aus den Opferschutzgruppen in den Spitälern, Bewohner*innenvertretung, Erwachsenenvertretungsnetz, Ärztekammer, Frauenhäuser, Frauenberatungsstellen, Neustart, Männerberatungsstellen, Gewaltschutzzentren und viele mehr.

    Weitere Infos und das Programm finden Sie hier.

  • Do
    27
    Jan
    2022
    18:00hybrid: Gedenkstätte Lindenstraße und Youtube

    Die Gedänkstätte Lindenstraße lädt ein:

    Anlässlich des Internationalen Tages des Gedenkens an die Opfer des Holocaust zeichnet die Hamburger Juristin und Publizistin Angela Bottin in einem reich bebilderten Vortrag die Lebens-, Verfolgungs- und Haftgeschichte von Mirjam David nach. Sie zeigt, wie gewaltsam und menschenverachtend sich das Vorgehen des politischen Verfolgungsapparates gegen politische Gegner, Andersdenkende und Oppositionelle gestaltete und welche Rolle Potsdam im Getriebe der politischen NS-Justiz einnahm: Insgesamt wurden hier vor dem NS-Volksgerichtshof Prozesse gegen mehr als 225 Angeklagte geführt, von denen mindestens 55 zum Tode verurteilt wurden. Auch Mirjam David war im Gefängnis Lindenstraße inhaftiert im Rahmen ihres Prozesses vor dem Volksgerichtshof in Potsdam. Sie überlebte Verfolgung und Krieg, hatte aber bis zu ihrem Tod im Jahr 1975 mit den schweren psychischen und physischen Folgen der Haft zu kämpfen.

     

    Angela Bottin, Jahrgang 1957, studierte Rechtswissenschaft und Philosophie in Freiburg im Breisgau. Sie forscht seit über 35 Jahren im In- und Ausland zu Widerstand sowie Emigration und Exil im Nationalsozialismus, insbesondere zur Entstehungs-, Wirkungs- und Rezeptionsgeschichte der „Weißen Rose“. Neben vielfältigen Publikations-, Vortrags- und Veranstaltungstätigkeiten ist sie auch als Ausstellungskuratorin aktiv und seit 2015 Mitglied im Beirat der „Weiße Rose Stiftung e. V.“ Sie arbeitet als Referentin in der Behörde für Wissenschaft, Forschung, Gleichstellung und Bezirke der Stadt Hamburg.

     

    Termin:
    27. Januar 2022, 18 Uhr im Großen Saal der Gedenkstätte Lindenstraße und live im Internet über den YouTube-Kanal der Gedenkstätte( Stiftung Gedenkstätte Lindenstraße - YouTube).

     

    Aufgrund von Hygiene- und Sicherheitsvorkehrungen ist nur eine begrenzte Personenanzahl zur Veranstaltung unter der 2G-Regel zugelassen.

     

    Wir bitten um schriftliche Anmeldung für die Präsenzveranstaltung unter info@gedenkstaette-lindenstrasse.de

  • Do
    10
    Feb
    2022
    19:00online: Zoom

    Das Gleichstellungsbüro der Fachhochschule Potsdam lädt ein:

    Lesung mit Rebekka Endler und Preisverleihung Genderpreis FH Potsdam 2021

    Der Genderpreis der Fachhochschule Potsdam feiert Jubiläum! 2021 wurde er zum zehnten Mal in Folge ausgelobt und es gibt ihn seit stolzen 20 Jahren! Das ist ein Grund zum Feiern. Wir sind sehr stolz darauf, durch ihn die Forschung an Genderthemen durch Studierende der FHP fördern und auszeichnen zu können.

    Anlässlich der Verleihung des Preises an die aktuelle Preisträgerin Daphne Braun für ihre Masterarbeit "Divided by Design. Eine Orientierung zum geschlechtergerechteren Gestalten" liest die freie Autorin, Journalistin und Podcasterin Rebekka Endler aus ihrem 2021 erschienenen Buch "Das Patriarchat der Dinge. Warum die Welt Frauen nicht passt" (erschienen bei Du Mont, in der Bibliothek unter der Signatur 11ZYRZ125 ausleihbar).

    Rebekka Endler zeigt auf, dass das Patriarchat weder vor Bohrmaschinen, Blümchenkleidern und Toiletten noch vor Medikamenten halt macht und dabei das Leben und den Alltag von weiblich gelesenen Personen nicht nur erschwert sondern mitunter sogar bedroht. Wer überlebt einen Herzinfarkt? Wer friert am Arbeitsplatz und für wen ist er gestaltet? Für wen sind technische Geräte gut zu bedienen? Für wen ist das Internet? Unsere Umwelt wurde von Männern für Männer gestaltet. Überall umgibt uns das am Mann ausgerichtete Design. Wenn wir uns das bewusst machen, erscheinen diese Fragen plötzlich in einem ganz anderen Licht. Ein Plädoyer für mehr Gerechtigkeit, das auf humorvolle Weise fesselt, unterhält und berührt! Die Veranstaltung des Gleichstellungsbüros findet in Kooperation mit der Bibliothek der Fachhochschule Potsdam statt.

    Wann: 10.02.2022 , 19:00 Uhr
    Wo: per Zoom (Link bei Anmeldung an gleichstellungsbuero@fh-potsdam.de)
    Einladungs-Flyer: hier