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Termin Informationen:

  • Mo
    16
    Sep
    2019

    Treffen der Initiative „Entschädigung für in der DDR geschiedene Frauen“

    10:00 - 12:00 UhrBürgerhaus, Eichenallee 12, in Königs Wusterhausen

    Initiative „Entschädigung für in der DDR geschiedene Frauen“ lädt zu einem weiteren Treffen am 16. September 2019 ein

    Die Initiativgruppe „Entschädigung für in der DDR geschiedene Frauen“ lädt herzlich ein zu einem weiteren Treffen

    am Montag, dem 16. September 2019,

    in der Zeit von 10 bis 12 Uhr im Bürgerhaus, Eichenallee 12, in Königs Wusterhausen.

    Interessierte sind herzlich eingeladen.

     

    Hintergrundinformation:

    Mit dem Rentenüberleitungsgesetz vom 31.12.1991 wurde das Rentensystem der Bundesrepublik auf die neuen Bundesländer übertragen – mit Ausnahme des Versorgungsausgleichs.

    Die im Einigungsvertrag vorgesehene „spezialgesetzliche Regelung“, die für eine gerechte Aufteilung des Familienverdienstes innerhalb einer vormals bestandenen Ehe

    hätte sorgen sollen, wurde nicht umgesetzt.

    Geschiedenen Frauen im Beitrittsgebiet wird damit ein Anspruch auf Durchführung des Versorgungsausgleichs und Hinterbliebenenrente verweigert.

    Durch diese Regelungen sind insbesondere ältere geschiedene Frauen in den neuen Bundesländern wesentlich schlechter gestellt als Frauen in den alten Bundesländern,

    weil sie von der Teilhabe an der Altersversorgung des früheren Ehemannes ausgeschlossen sind.

    Gleichzeitig sind auch die vor 1990 in der BRD geschiedenen Männer den in der DDR geschiedenen Männern schlechter gestellt, da ihre vormaligen Ehefrauen

    den Versorgungsausgleich von ihnen erhalten.

    Seit 1992 kämpft eine halbe Million geschiedener Frauen in den neuen Bundesländern um das Recht auf Gleichbehandlung und um eine Regelung für die Ansprüche auf Altersversorgung.

    Betroffene Frauen haben sich im „Verein der in der DDR geschiedenen Frauen“ zusammengeschlossen und setzen sich für ihre Rechte ein.