35 Jahre SHIA Landesverband Brandenburg – Glückwunsch und Dank für eine unverzichtbare Arbeit für Alleinerziehende
Der Frauenpolitische Rat Land Brandenburg e.V. gratuliert seiner Mitgliedsorganisation SHIA Landesverband Brandenburg e.V. herzlich zum 35-jährigen Bestehen und dankt für die langjährige, engagierte und unverzichtbare Arbeit für Alleinerziehende und ihre Kinder im Land Brandenburg.
Was vor 35 Jahren durch 14 alleinerziehende Mütter und einen alleinerziehenden Vater als Initiative begann, ist heute eine zentrale Anlaufstelle für Beratung, Beistand und Navigation für Einelternfamilien sowie für Fachkräfte, die mit ihnen arbeiten. Seit 1993 wird der Verband und seine Geschäftsstelle kontinuierlich durch das Land Brandenburg gefördert – ein wichtiges politisches Signal für die Bedeutung dieser Arbeit.
Einelternfamilien im Fokus – und oft unter Druck
Die Lebensrealität Alleinerziehender ist häufig geprägt von hoher Belastung und strukturellen Benachteiligungen. Rund 80 Prozent der Alleinerziehenden sind Frauen. Aktuelle Daten des Statistischen Bundesamtes zeigen zudem, dass etwa 39 Prozent der Einelternfamilien sich keinen einwöchigen Urlaub leisten können. Diese Zahlen machen deutlich: Alleinerziehend zu sein bedeutet viel zu oft auch ein erhöhtes Risiko für Armut und soziale Ungleichheit.
Vor diesem Hintergrund braucht es eine starke Interessenvertretung – mehr denn je.
Ein wichtiger Anker in Brandenburg
Mit der Schließung des Landesverbands des VAMV e.V. aufgrund unsicherer Landesfinanzierung ist SHIA in Brandenburg umso stärker als zentrale Anlaufstelle in den Vordergrund gerückt. Die Angebote – von Beratung über praktische Unterstützung bis hin zur Orientierung im Sozial- und Hilfesystem – sind für viele Familien unverzichtbar.
Diese Arbeit darf nicht zur Disposition stehen. Sie ist ein zentraler Baustein für soziale Gerechtigkeit, Chancengleichheit und gesellschaftliche Teilhabe in Brandenburg.
Einladung zum Jubiläum
Anlässlich des 35-jährigen Bestehens lädt der Verband herzlich ein:
Dienstag, 30. Juni 2026, 15:00–18:00 Uhr
Bahnhofstraße 4, 15711 Königs Wusterhausen
Gemeinsam soll auf 35 Jahre Engagement, Solidarität und erfolgreiche Interessenvertretung zurückgeblickt werden – und zugleich der Blick nach vorn gerichtet werden: auf eine Gesellschaft, die Alleinerziehende stärker unterstützt und strukturelle Benachteiligungen abbaut.


