Lesung und Diskussion: Regine Hildebrandts „Schwestern im Geiste“

Posted by on Dez 6, 2019 in

 

Die Friedrich-Ebert-Stiftung e.V., Landesbüro Brandenburg lädt ein:

Viele Frauen, die sich für den Kampf um politische und soziale Gleichstellung in Deutschland eingesetzt haben, sind weitgehend in Vergessenheit geraten. Die Historikerin und Sozialwissenschaftlerin Gisela Notz arbeitet seit vielen Jahren die Biografien solcher einst engagierter Frauen auf, viele davon in den von ihr veröffentlichten „Frauenkalendern“.

Mit ihrem Buch „WEGBEREITERINNEN: Berühmte, bekannte und zu Unrecht vergessene Frauen aus der Geschichte“ hat Gisela Notz nun eine eindrucksvolle Sammlung dieser Biografien vorgelegt. Von 1748 bis in die jüngere Vergangenheit reicht die Liste. Notz‘ Buch ergänzt gängige Geschichtsbilder und regt zur weiteren Beschäftigung an. Oft haben die Biografien uns für die aktuellen Debatten noch einiges zu sagen.

Unter den 192 Biografien des Buches* sind auch einige von Frauen, die „Station in Brandenburg machten“. Sie wurden zwischen Potsdam und dem Oderbruch geboren, starben hier oder waren hier politisch aktiv. Vor allem diese Biografien werden bei unserem Abend vorgestellt, damit die engagierten Brandenburgerinnen nicht vergessen werden. Zwar kommt Regine Hildebrandt selbst in dem Buch nicht vor, doch ihre engagierten „Vorkämpferinnen“, also Frauen, die bis 1922 geboren wurden.

Beispielsweise geht Gisela Notz auf die Großmutter und die Urgroßmutter der ehemaligen Präsidentin des Bundesverfassungsgerichts, Jutta Limbach, ein.

Die Großmutter, Elfriede Ryneck, vertrat 1920 bis 1924 die Region südlich von Berlin zwischen Königs Wusterhausen, Ludwigsfelde und Babelsberg im Reichstag. Und deren Mutter Pauline Staegemann gründete 1874 wiederum den Berliner Arbeiterfrauen- und Mädchenverein. Eine große Familiengeschichte.

Wir laden Sie und andere Interessierte ein, gemeinsam mit der Autorin Gisela Notz auf „Spurensuche“ zu gehen nach den „Schwestern im Geiste“ Regine Hildebrandts. Das Programm finden Sie als PDF-Datei zum Ansehen oder Download unten auf

https://www.fes.de/veranstaltung/veranstaltung/detail/241099 .

VERANSTALTUNGSORT am Donnerstag, 12. Dezember 2019, von 18 bis 20 Uhr ist das AWO-Kulturhaus (im alten Rathaus Babelsberg), Karl-Liebknecht-Str. 135, 14482 Potsdam (nahe S-Bhf. Babelsberg).

DER EINTRITT IST FREI. Im Anschluss besteht die Möglichkeit zum Gedankenaustausch bei einem kleinen Abendimbiss.

ANMELDUNG:

– im Internet mit ein paar Klicks auf

https://www.fes.de/veranstaltungen/?Veranummer=241099

– per Mail mit allen Angaben (Name/Anschrift) an anmeldung.potsdam@fes.de